Details
ISBN/EAN: 978-3-86828-266-5
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2011
1. Auflage 2011
Erschienen am:
31.12.2011
31.12.2011
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
136 S., 59 Illustr.
136 S., 59 Illustr.
Format (T/L/B):
2 x 30.5 x 23 cm
2 x 30.5 x 23 cm
Hersteller:
Kehrer Verlag /Kehrer Design Heinsteinwerk
Klaus Kehrer
contact@kehrerverlag.com
Mannheimer Straße 175
DE 69123 Heidelberg
https://www.kehrerverlag.com/de/
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Jörg Gläscher - Der Tod kommt später, vielleicht.
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Beschreibung
Jörg Gläschers lakonische Fotografien von der deutschen Armee zeigen, dass nichts mehr so ist, wie es scheint. (.) Seine Fotografien dokumentieren nicht die deutsche Bundeswehr, vielmehr findet er auf seinen Reisen, die er zu und mit den Streitkräften unternommen hat, Bilder, die Denkräume öffnen. Seine Bildsprache ist undramatisch. Beinahe lakonisch reiht er Szenen aneinander, die dem Betrachter oft absurd vorkommen. Er bedient sich gängiger Genres der Fotografie, Landschaft mit Figur, Porträt, Stillleben und Szenerie. Er vermeidet jede Erklärung, setzt auf ein politisches und gesellschaftliche Vorwissen des Betrachters. Zu Recht. Die Bundeswehr war wohl noch nie in der jüngeren deutschen Geschichte in den Medien so präsent wie in der Zeit, in der die Fotografien dieses Buches entstanden. (.) So changieren die Fotografien von Jörg Gläscher zwischen trügerischem Heideidyll und suggestiver Bedrohung durch formale Reduktion. Dazwischen streut er Porträts junger Soldaten. Da ist niemand ein cooler Landser. Wir schauen in Gesichter, die Zurückhaltung, Vorsicht, Nachdenklichkeit oder auch Verunsicherung ausdrücken. Der Tod kommt später, vielleicht. (Peter Bialobrzeski)
Leseprobe
"Und hier liegt der Ansatz der gesamten Arbeit von Jörg Gläscher: Seine Fotografien dokumentieren nicht die deutsche Bundeswehr, vielmehr findet er auf seinen Reisen die er zu, und mit den Streitkräften unternommen hat, Bilder die Denkräume öffnen. Seine Bildsprache ist undramatisch. Beinahe lakonisch reiht er Szenen aneinander, die dem Betrachter of absurd vorkommen. Er bedient sich gängiger Genres der Fotografie, Landschaft mit Figur, Portrait, Stilleben und Szenerie. Er vermeidet jede Erklärung, setzt auf ein politisches und gesellschaftliche Vorwissen des Betrachters. Zu Recht. Die Bundeswehr war wohl noch nie in der jüngeren deutschen Geschichte in den Medien so präsent wie in der Zeit in der die Fotografien dieses Buches entstanden." (Peter Bialobrzeski)