Grenzüberschreitende Literatur(en) in einer polyphonen Welt: Marjana Gaponenko
Was macht es mit dem eigenen Schreiben, mit der Kreativität, wenn im eigenen Land Krieg herrscht? Wenn Worte vor Bomben und Geschützen nutz- und wertlos erscheinen? Die Schriftstellerin Marjana Gaponenko, 1981 in Odessa geboren, lebt in Mainz und schreibt seit dem Eskaltion des Krieges Russlands gegen die Ukraine über ihre Erfahrungen auf facebook. Das literarische Schreiben blockiert, wie bei vielen ihrer ukrainischen Kolleg*innen, setzt sich auch Gaponenko ein für die Sichtbarmachung ukrainischer Kultur jenseits von Imperalismus und kriegerischer Auseinandersetzung. Mit Libuše Černá spricht Marjana Gaponenko über das Schreiben in Zeiten von Krieg und die Möglichkeiten von Kreativität.
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Die Veranstaltung findet im Rahmen der Konferenz Grenzüberschreitende Literatur(en) in einer polyphonen Welt: Mehrsprachigkeit als Quelle der literarischen Kreativität (globale-polyphonie.de) statt.
Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten an: polyphonie@globale-literaturfestival.de